Piratenseiten und Werbung
Solche Seiten leben von aggressiver Werbung: Pop-ups, gefälschte „Download“-Schaltflächen, Weiterleitungen. Ein unvorsichtiger Klick kann auf eine betrügerische Seite oder zum Download eines Programms führen.
Unabhängiges Nachschlagewerk zu digitalem Audio. Ohne Verbindung zum früheren MP3-Katalog auf dieser Domain; wir verbreiten weder Musik noch Dateien. Hören und kaufen Sie Musik nur aus legalen Quellen.
Sicherheit
Die Suche nach „kostenloser Musik“ ist einer der ältesten Köder im Internet. Piratenseiten verdienen an aufdringlicher Werbung, verteilen Programme getarnt als Songs, und „kostenlose“ Downloader sammeln nicht selten Daten oder blenden Werbung über den ganzen Bildschirm ein. In dieser Rubrik beschreiben wir die wichtigsten Risiken, ihre Anzeichen und warum wir keine Download-Links setzen. Konkrete Seiten nennen wir nicht: Wichtig ist, das Muster zu erkennen, statt sich Adressen zu merken, die sich ohnehin ändern.
Verspricht eine Seite jede Musik gratis und verlangt zuerst eine Installation, bezahlen Sie trotzdem – mit Daten, Geld oder der Zeit für die Reparatur Ihres Computers.
So ist diese Rubrik aufgebaut: Wir beschreiben Risiken allgemein, ohne Namen von Websites, Programmen und Diensten und ohne erfundene Statistiken. Die Angaben zum Urheberrecht sind ein allgemeiner Hinweis, keine Rechtsberatung.
Sechs Risiken, denen man bei der Suche nach Musik im Internet am häufigsten begegnet.
Solche Seiten leben von aggressiver Werbung: Pop-ups, gefälschte „Download“-Schaltflächen, Weiterleitungen. Ein unvorsichtiger Klick kann auf eine betrügerische Seite oder zum Download eines Programms führen.
Statt einer Audiodatei kommt ein Programm, ein passwortgeschütztes Archiv oder ein „Codec, ohne den sich die Datei nicht öffnen lässt“. Eine echte Audiodatei braucht kein separates Programm von einer unbekannten Website.
Erweiterungen „zum Herunterladen von Musik“ können Zugriff auf alle geöffneten Seiten erhalten, Werbung austauschen und den Verlauf sammeln. Installieren Sie nur benötigte Erweiterungen aus offiziellen Verzeichnissen und prüfen Sie die Liste regelmäßig.
Apps, die jede Musik gratis versprechen, verlangen oft unnötige Berechtigungen, blenden Werbung über den Bildschirm ein oder schließen kostenpflichtige Abos ab. Außerdem verletzen sie die Rechte der Urheber.
E-Mails und Nachrichten über ein „Problem mit der Abo-Zahlung“ oder einen „Geschenkzugang“ führen auf gefälschte Anmeldeseiten. Melden Sie sich nur über die offizielle App oder eine selbst eingegebene Adresse an.
Ein mehrfach verwendetes Passwort für einen Musikdienst kann zusammen mit den Daten einer anderen Website abfließen. Nutzen Sie ein eigenes Passwort, einen Passwortmanager und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
In Russland regelt der Vierte Teil des Zivilgesetzbuchs der Russischen Föderation das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte. Er wurde 2006 verabschiedet und gilt seit dem 1. Januar 2008. Dies ist russisches Recht – die Regeln zum Urheberrecht unterscheiden sich von Land zu Land, in Deutschland etwa gilt das Urheberrechtsgesetz. Der Grundgedanke ist einfach: Urheber und andere Rechteinhaber entscheiden, wie ihre Werke und Aufnahmen genutzt werden dürfen, und eine Verbreitung ohne ihre Erlaubnis ist nur in gesetzlich ausdrücklich vorgesehenen Fällen zulässig.
Es gibt auch legale Wege, Musik frei zu nutzen. Die Organisation Creative Commons wurde 2001 gegründet und veröffentlichte 2002 ihre ersten Lizenzen. Wer als Urheber eine solche Lizenz wählt, erlaubt im Voraus eine bestimmte Nutzung seines Werks – etwa nur mit Namensnennung oder nur nicht kommerziell. Die Bedingungen jeder Lizenz sollte man lesen.
Gemeinfreie Werke dürfen frei genutzt werden. Beachten Sie aber: An einer konkreten Aufnahme eines alten Werks können eigene Rechte der ausübenden Künstler und des Tonträgerherstellers bestehen. Wann ein Werk gemeinfrei wird, hängt vom Gesetz und den Umständen ab; dies ist ein allgemeiner Hinweis, keine Rechtsberatung.
Angaben zu Formaten und Standards beruhen auf offiziellen Quellen zum angegebenen Stand. Programme, Dienste und Gesetze ändern sich – prüfen Sie die aktuelle Dokumentation, die Hilfeseiten der Dienste und die geltende Fassung der Gesetze.